Fragen + Antworten

Hier finden Sie oft gestellte Fragen und Antworten.

Zusätzlich zu allen ggf. erforderlichen Prüfungen durch Sachverständige und Behörden hat Currenta das Gutachterteam Jochum gebeten, auch weitere Schritte zur Inbetriebnahme zu bewerten und dabei den Begleitkreis einzubeziehen.

Das Gutachterteam Jochum wird auch weitere von Currenta geplante Inbetriebnahmeschritte bewerten und hierbei den Begleitkreis einbeziehen. Damit steht das Gutachterteam Jochum weiterhin für Fragen und Anregungen aus dem Begleitkreis zur Verfügung. Selbstverständlich wird auch diese Website weiterhin gepflegt.

Wir werten Hinweise aus den Medien und von interessierten Bürgern dahingehend aus, ob wir daraus Rückschlüsse ziehen können auf die Qualität des Sicherheitsmanagements von Currenta. Ein allgemeiner „Untersuchungsausschuss Currenta“ sind wir nicht.

Das Gutachten und die Beauftragung des Teams Jochum/DNV/Öko-Institut ist eine Initiative der Bezirksregierung Köln und des Umweltministeriums NRW. Bezahlt wird das Gutachten von Currenta, die uns auch organisatorisch unterstützen. Das ergibt sich aus dem Verursacherprinzip. Es wäre sicher falsch, wenn der Steuerzahler hierfür aufkommen müsste.

Unsere Fragestellungen sind „was kann man besser machen?“, „welche Fehler wurden gemacht?“ und nicht „wer hat Fehler gemacht?“. Dafür müssen wir natürlich die Ursachen von Unfällen etc. kennen und insofern kann es eine Überlappung mit der Schuldfrage geben. Unsere Schlussfolgerungen können wir in der Regel ableiten, bevor Gerichte individuelles Verschulden festgestellt haben. Wir können aber nicht ausschließen, dass wir in diesem Punkt auch einmal auf Probleme stoßen werden.

Die Einrichtung eines Begleitkreises entspricht dem ausdrücklichen Wunsch der Bezirksregierung und des Umweltministeriums, die dieses Gutachten initiiert haben.

Grundsätzlich ist dieser Begleitkreis kein öffentliches Diskussionsforum, sondern Teil unserer Begutachtung. Wir wollen dort über die übliche gutachterliche Tätigkeit hinaus die von den benachbarten Kommunen, NGOs und der Anwohnerschaft diskutierten Themen und insbesondere Ängste und Sorgen aufnehmen, bei der Erstellung unseres Gutachtens berücksichtigen und im Gegenzug unsere Erkenntnisse bestmöglich transparent machen und vorab zur Diskussion stellen. Letztlich ist das Gutachterteam für das Gutachten verantwortlich. Dies schließt aus, dass wir den Begleitkreis über unsere Beratung hinaus in die Pflicht nehmen oder weitere Aufträge zu dieser Thematik übernehmen. Anregungen und Fragen des Begleitkreises sind hoch erwünscht und werden von uns berücksichtigt, soweit sie unsere Thematik betreffen.

Bei der Zusammensetzung des Begleitkreises haben wir uns an ähnlichen Projekten bei der Rheinland Raffinerie 2014/2015 und 2020/2021 orientiert. Während Kommunen, Mandatsträger und NGOs praktisch „gesetzt“ sind, sind wir als Gutachter besonders interessiert an Anwohner*innen, die sich in die Themen unseres Gutachtens schon aktiv und kritisch eingebracht haben. Gerne sind wir auch bereit, weitere Anwohner in den Begleitkreis einzuladen. Die Beiträge, die wir erhoffen, sind nicht beschränkt auf die Explosion und ihre Folgen. Sie sollten aber hinreichend konkret sein und einen Bezug zumindest zum Sicherheitsmanagement haben, um im Gutachten verwertet zu werden. So befassen wir uns nicht mit Fragen des Umweltschutzes (z.B. dem Ausfall der Brunnengalerie). Es interessiert uns aber durchaus, warum eine Klappe eines Abwassertanks unbemerkt über längere Zeit undicht sein konnte. Diese Einschränkung auf unser Thema hat das Ziel, dass sich der Begleitkreis nicht beliebig vergrößert, um weiterhin einen persönlichen und vertrauensvollen Austausch mit den Mitgliedern zu gewährleisten und zu ermöglichen.

Bei den Namen der Vertreter*innen von Kommunen und Verbänden sehen wir kein grundsätzliches Problem hinsichtlich einer Offenlegung. Die Namen von Anwohner*innen, die sich im Begleitkreis engagieren, werden wir vertraulich behandeln. Die Ergebnisse des Gutachtens verantwortet das Team Jochum/DNV/Öko-Institut. Hierfür sollte keiner der beteiligten Anwohner*innen in z.B. sozialen Medien geradestehen müssen.

Hierfür gibt es kein festes Schema. Das hängt von dem Fortschritt unserer Arbeit ab. Sobald es zum Fortschritt unserer Untersuchungen etwas zu berichten gibt, wichtige Entscheidungen bevorstehen oder gutachterliche Stellungnahmen vor der Veröffentlichung stehen wird der Begleitkreis eingeladen.

Dies ist eines der Ziele dieser Homepage, die wir regelmäßig aktualisieren werden.

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